MARS - Marburg Radiationtherapy Science Unit
Gefördert durch den Förderverein für Strahlentherapie und Radioonkologie in Marburg e.V. – René du Mesnil Fonds Konzeptbeschreibung – Kurzfassung · Stand Mai 2026
1. Identität & Label
MARS (MArburg Radiationtherapy Science Unit) ist die akademische Studieneinheit für klinische und translationale Forschung in der Radioonkologie am Standort Marburg. Unter einem einheitlichen akademischen Label bündelt MARS investigator-initiierte Studien (IITs), moderne Strahlentherapie und translationale Forschung sowie digitale, KI-gestützte Studienprozesse.
Trägerschaft: Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie gemeinsam mit dem Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum (MIT). Gefördert durch den Förderverein für Strahlentherapie und Radioonkologie in Marburg e.V. – René du Mesnil Fonds.
Ziel ist es, MARS als fachlich fokussierte Plattform für radioonkologische Studien, wissenschaftliche Sichtbarkeit und Drittmittelakquise zu etablieren und Marburg als Standort für innovative, digital unterstützte Radioonkologie-Studien zu positionieren.
MARS versteht sich dabei als fachspezifische Ergänzung der bestehenden Studieninfrastruktur am Standort. Operative Studienkoordination, Regulatory Affairs und Qualitätsmanagement erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem Koordinierungszentrum für Klinische Studien (KKS) der Philipps-Universität Marburg, dessen etablierte Strukturen und Expertise MARS gezielt nutzt. Angestrebt wird eine komplementäre, partnerschaftliche Aufgabenteilung.
2. Organisationsstruktur
Direkt unter der Leitung (Prof. Dr. Sebastian Adeberg) stehen vier gleichrangige Verantwortungsbereiche mit jeweils zugeordneten Teams sowie übergreifenden Querschnittsfunktionen:
2.1 Leitung — Director: Prof. Dr. Sebastian Adeberg.
2.2 Scientific Coordinator — Dr. Max Niemeyer. Zugeordnet: Study Nurses (Inga Stanger, Aleks Finkenstein); Documentation Office (geplant, mit Anlauf prospektiver Studien); Clinical Data Management & Biostatistics (drittmittelfinanziert).
2.3 W2-Professur „Hochpräzisions Radioonkologie“ — Besetzung 2026; zugeordnetes Team folgt mit der Besetzung.
2.4 PD Dr. Ahmed Gawish (Senior Faculty) — Zugeordnet: Physician Scientists (Dr. Niklas Recknagel, Dr. Gertrud Schmich); Scientific PhD (Hyacinthe Diffo); Clinician Trialist (Edgar Smalec).
2.5 PD Dr. Ulrike Theiss — Head, Radiation Biology Lab (Strahlenbiologie-Labor / Forschungsgruppe). Zugeordnet: Senior Scientist (PD Dr. Florentine Subtil); Technical Assistance (Stefanie Preising, Claudia Trier).
2.6 Querschnittsfunktionen — Regulatory Affairs, Vertragsmanagement, Qualitätsmanagement und Clinical Data Management & Biostatistics – in Zusammenarbeit mit dem KKS der Philipps-Universität Marburg.
3. Sichtbarkeit (in Vorbereitung)
Die externe Sichtbarkeit wird in einer späteren Fassung ausgearbeitet. Geplant sind ein einheitliches Affiliation-Label für Publikationen und Kongressbeiträge sowie die Integration in den bestehenden Auftritt „Radiation Oncology Marburg“ auf LinkedIn und Instagram.
4. Ziele
4.1 Wissenschaftlicher Impact — Erhöhung des wissenschaftlichen Impacts durch hochrangige Publikationen und eine solide Studienplattform als Grundlage für eine nachhaltige Studieninfrastruktur.
4.2 Klinische Studienplattform — Fachliche Studienplanung und -durchführung, Rekrutierung und studienärztliche Betreuung; regulatorische Prozesse, Ethik und Qualitätsmanagement in Abstimmung mit dem KKS der Philipps-Universität Marburg.
4.3 Translationale & digitale Forschung — Aufbau standardisierter Daten- und Biobankingstrukturen; evidenzbasierte präklinische Forschung anhand von In-vitro-, In-vivo- und Ex-vivo-Labormodellen; KI-gestützte Analysen und datengetriebene Forschung; Integration digitaler Studien- und Workflowprozesse.
Ausblick: Eine ausführliche Strategie und Roadmap (eigene multizentrische Studien, nationale/internationale Kooperationen, Drittmittel via DFG, BMBF, EU, DKH) folgt in der Fassung V3.0.